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Kriegerischer Dreier
Das Spiel setzt 25 Jahre nach der Geschichte des Vorgängers an. Nach einem Vierteljahrhundert des Friedens droht nun erneut der Krieg zwischen dem Cybran-Netzwerk, der Sekte der Erleuchteten und der Erdföderation. Diesmal treten nicht nur anonyme Parteien gegeneinander an: Gas Powered Games rückt den jungen General Maddox in den Fokus. Fernab seiner Familie erfährt er von dem Konflikt und sorgt sich um seine Liebsten. Die Entwickler möchten so eine persönlichere und deutlich spannendere Geschichte als im ersten Teil von „Supreme Commander“ erzählen.
Alte Bekannte, neue Regeln
Die Missionen des Echtzeitstrategiespiels beginnen Sie meist mit dem Serienmarkenzeichen ACU (Armored Command Unit). Dieser riesenhafte Roboter stampft zu Beginn Gebäude aus dem Boden und hilft beim Ressourcensammeln. Das Teil verfügt über schwere Bewaffnung, die ihn zu einem hervorragenden Verteidigungswerkzeug für Ihre Basis macht. Damit die wächst, fördern Sie mit Masse-Extraktoren und Kraftwerken die zum Bau von Gebäuden und Einheiten notwendigen Rohstoffe. Hier kommt eine Veränderung zum Vorgänger ins Spiel: Kosten für Einheiten oder neue Infrastruktur zieht Ihnen das Programm jetzt sofort komplett vom Konto ab. Im Vorgänger stotterten Sie die Beträge in Raten bis zur Fertigstellung ab. Das barg zwar Risiken, sorgte aber auch für viel Wohlgefallen, wenn das Wirtschaftskonstrukt stabil lief. Die Veränderung bringt „Supreme Commander 2“ wieder näher an die Genre-Masse.
Eine neue Ressource
Neben Masse und Energie kümmern Sie sich um eine frische Ressourcen-Art – und die hat was! Die neuen sogenannten Tech-Punkte verdienen Sie sich durch Abschüsse und den Aufbau der Basis. Mit den Punkten rüsten Sie Land, Marine, Luft, ACU, Gebäude auf, machen etwa aus einem schwächlichen Tank ein schweres Kettenfahrzeug mit drei Kanonen, Schildgenerator, Raketenwerfer. Mit Gebäude-Upgrades reduzieren Sie Bauzeiten Fortgeschrittene Einheiten benötigen einige Grundvoraussetzungen, bevor Sie sie in Waffenfabriken herstellen. Für den Demolisher-Artillerie-Panzer etwa erweitern Sie die Reichweite der Bodentruppen. Gebaute Truppen rüstet das Spiel mit Upgrades nach.
Die Größe macht’s
Die Krone der Schöpfung stellen die 25 Prototypen dar. Diese riesigen Maschinen sind extrem kampfstark, aber auch sehr teuer. Zu Wasser sorgt etwa der monströse Krake mit Raketenwerfern und schweren Lasern für Angst und Schrecken. Der Universal Colossus ist ein gigantischer Roboter mit ebenso großen Geschützen. Trickreich: Mit der Nova-Kanone schießen Sie Ihre Einheiten direkt in die gegnerische Basis. Die Technik-Menüs sind übersichtlich und nicht allzu komplex gehalten. Selbst Einsteiger finden sich in den simplen Baumdiagrammen schnell zurecht. Die Forschungsmöglichkeiten sind in „Supreme Commander 2“ kampfentscheidend. Der General mit der technisch überlegenen Armee geht stets siegreich vom Feld.
Zwischen Chaos und Übersicht
Die Gefechte in „Supreme Commander 2“ sind schnell und stellenweise unübersichtlich. Zuweilen wuseln mehrere Hundert Einheiten über den Bildschirm. Für die bestmögliche Übersicht sorgt die höchste Zoomstufe: Die Einheiten schrumpfen zu Truppensymbolen und Sie bewegen Ihre Einheiten über die Karte. So kontrollieren Sie auch komplexe Angriffe an mehreren Fronten. Hilfslinien zeigen die Fahrtwege der gewählten Truppen.
Supreme Commander 2 will nach wie vor kein Echzeitstrategiespiel "von der Stange" sein...das hier ist kein Command & Conquer. Alle Fans des ersten Teils können bedenkenlos zuschlagen...auch wenn einiges vereinfacht wurde, um das Spiel einer grösseren Masse zugänglich zu machen. Aber hey....25 (!) experimentelle Einheiten!!!
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