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Clear Sky
Geschrieben von: GeNiUs   
 
 
 
Die einst als Erweiterung geplante Fortsetzung "Clear Sky" liefert nun die unmittelbare Vorgeschichte des ersten Teils und erzählt die Geschichte etwa ein Jahr vor der Handlung des Erfolgstitels. Der Held des Spiels, dem man mit der Hand an der Maus beim Zielen hilft, hört auf den wohlklingenden Namen Narbe. Warum, erklärt schon der Einführungsfilm.

Denn anstatt sich wie jeder handelsübliche Söldner von einer plötzlichen Druckwelle aus dem Kernzentrum der Reaktorkatastrophe zu Brei walzen zu lassen, nickt der Spielheld nur kurz ein, um sich ein wenig später von den Wissenschaftlern des Clear Sky-Teams in deren Basis schleppen zu lassen. Die Jungs um ihren Anführer Lebedew versuchen, wenn sie nicht gerade Gitarre klampfend am Lagerfeuer hocken, dahinter zu kommen, was eigentlich den Reaktor hat schmelzen lassen und
 welches Übel nun im Zentrum der geheimnisvollen Zone liegt, sitzt oder steht.

Dummerweise hat die gewaltige 2006er-Emission die Lage gründlich verkompliziert. Denn seitdem wird man binnen Sekunden von aus dem Nichts auftauchenden Anomalien zum menschlichen Brathähnchen gegrillt, oder, falls einem dieses Schicksal erspart geblieben ist, von anderen Söldnern und Kämpfern mit Kugeln durchlöchert. Denn neben der Natur, so erfährt man im Einführungsgespräch mit Lebedew, haben sich auch die Menschen verändert – zum Schlechten, wohlgemerkt.
 
Würden sich in diesem unwirtlichen Areal allerdings alle Anwesenden friedlich verhalten, würde das erweiterte Fraktionssystem von "Clear Sky" gar nicht zur Geltung kommen – was schade wäre. Denn im Vergleich zum Vorgänger haben die Handlungen des Spielers deutlich mehr Auswirkungen. So kann man sich mit Dienstleistungen für eine Gruppierung in die Herzen ihrer Mitglieder spielen und möglicherweise zeitgleich aus denselbigen einer anderen Truppe.

Neben den Rufveränderungen gelangt man auf diese Weise bisweilen an hübsche Belohnungen. Jedoch sollte man seine Entscheidungen immer abwägen. Denn hilft man beispielsweise einem Militärmitglied bei dessen Flucht aus einer Zelle der Söldner, werden diese das kaum witzig finden und im ungünstigsten Fall hilft einem die Belohnung des ehemaligen Gefangenen letztlich kaum weiter, da man mit dieser nun gegen eine ganze Horde von Feinden antreten muss.

 Diesen Kampf würden dabei Genre-Neulinge wohl kaum gewinnen. Denn "Clear Sky" ist selbst auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe alles andere als ein gemütlicher Spaziergang. Nur selten schaltet man Feinde mit ein oder zwei Treffern aus, was die Kämpfe gegen die zahlenmäßig oft überlegenen Gegner nicht leichter macht. Zudem lauern in der Welt der "Stalker" viele Gefahren, über die man als Einsteiger nur wenig erfährt. Wer den ersten Teil nicht kennt, rennt so schnell einmal in die nur durch das Flackern der Luft erkennbaren Anomalien und auf diese Weise in den schnellen Tod.

Dass man Verstrahlungen mit Hilfsmitteln aus dem Inventar entgegen wirken kann, erfährt man zudem nur durch das Lesen der Tooltipps der Gegenstände. Ebenso verliert man Lebenspunkte als Nachwirkung von Fleischwunden durch auf diese Weise entstandene Blutungen und wer lange Zeit ohne Nahrungsaufnahme durch die Wildnis streift, wird ebenfalls durch den Verlust einiger Gesundheitszähler bestraft.
 

Grafik:
Die neue Version der X-Ray-Engine verpasst "Clear Sky" ein zeitgemäßes Gewand. Hübsche Texturen, nette Landschaften und viele kleine Details machen aus der Todeszone einen Hingucker.

Sound:
Heulen, Knistern, Rauschen – die dichte Soundkulisse sorgt für viel Atmosphäre.

Gameplay:
Feinde und Monster umlegen, handeln und mit den unterschiedlichen Fraktionen klarkommen – so sieht der Alltag eines Abenteurers in "Clear Sky" aus. Viele kleine Schnitzer im Design und einige Bugs stören den Spielspaß allerdings spürbar.

Multiplayer:
Zwei Deathmatch-Modi und zwei Capture the Flag-Varianten mit Artefakten statt Flaggen bilden den Mehrspielerpart. Zu wenig, für einen modernen Shooter.

 



Wir haben 17 Gäste online
operation-playing-beam_20081206_1714099069.jpg
LAST_MESSAGE: 1 WEEK AGO
  • Parkinson : @Genius ist sehr schön geworden. Passend zum Spiel
  • Parkinson : Schaut mal ins Forum
  • GeNiUs : @Parkinson; «link»
  • Parkinson : Battlefeld läuft! Es lag an einem 9,6Mb update das ich nicht hatte.Rofl
  • blaine : Der hatte keine Rechte -> als GUEST konnte man aber trotzdem kicken .. die Leute mit Rank konnten das nicht ;)
  • MadMax : wer gibt denn dem rechte??????ß
  • blaine : TS wurde gestern neu aufgesetzt. Rechte muss ich noch vergeben.
  • Parkinson : Der Sack ändert immer seinen Namen. KA was des für einer is
  • Parkinson : Hilfe Hacker ein Tallava . hat sich am TS zuschafen gemacht
  • GeNiUs : Tropico 4 und L.A. Noire auch fertich...Langsam kann Masse Effect 3 kommen.

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