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Geschrieben von: GeNiUs
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Spielbeschreibung: Ein gleichermaßen erschreckendes wie auch abwegiges Zukunftsszenario liegt dem zweiten Booster-Pack von Battlefield 2 zu Grunde: China und die Koalition des Mittleren Ostens fallen in Amerika ein und drohen das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu erobern. Auf drei neuen Karten entbrennen spannende Multiplayergefechte um die begehrten Flaggenstützpunkte. Piloten jubeln im Mini-Add-on gleich über fünf frische Fluggeräte. Insbesondere die A-10 löst auf Anhieb Begeisterungsstürme aus. 
Nie hat es mehr Spaß gemacht, Panzer aus der Luft zu knacken. Natürlich dürfen aus Gründen der Spielbalance die gegnerischen Pendants nicht fehlen. Die Chinesen säubern den Boden mit der Fantan Q-5 und die MEC mit der russischen SU-39. Doch nur die fette Bordkanone der A-10 erzeugt den unverkennbaren Grunz-Sound, weshalb Kenner die A-10 auch Warzenschwein nennen. 
Weniger brachiale Feuerkraft entwickeln die Helikopter EC-635, WZ-11 und der OH-6A Little Bird. Bei allen drei Modellen handelt es sich um leichte Angriffs- beziehungsweise Aufklärungshubschrauber. Wer lieber am Boden bleibt, erlebt in Armored Fury eine herbe Enttäuschung. Es gibt weder neue Waffen noch Armeen oder Panzer. Dafür laden ein Sportwagen und ein Sattelschlepper zur Spritztour ein. Zwei sehr sinnvolle Einheiten im Krieg ...
Highway to Hell
Immerhin beschert Ihnen Armored Fury mit Operation Road Rage eine der besten Karten für Battlefield 2, die spektakuläre Massenschlachten rund um eine strategisch wichtige Highway-Kreuzung an der Ostküste bietet. Wermutstropfen: In einer benachbarten, typisch amerikanischen Siedlung bleibt selbst ein M1 Abrams an den mickrigen Zäunen der Vorgärten hängen. Normalerweise würden die nicht mal dem Bobby-Car eines Dreijährigen standhalten. So viel zur nach wie vor dürftigen Physik-Engine des Hauptspiels. Ganz auf Panzerschlachten sind die weitläufigen Äcker von Operation Harvest ausgelegt. Nur an den kleinen Bauernhöfen und Silos haben Fußsoldaten eine Überlebenschance.
Alles in allem eine recht einfallslose Karte, deren einziger Höhepunkt ein paar Blitze darstellen, die in der Ferne am Himmel zucken. Midnight Sun hingegen verschlägt Sie nach Alaska, genauer gesagt in die Nähe des Hafens Valdez. Der Mondschein taucht die anspruchsvolle Nachtkarte in ein gespenstisches Licht. Kernpunkt von Midnight Sun sind mehrere strategisch wichtige Brücken, um die heftige Duelle entbrennen. Im Gegensatz zu Operation Harvest ist diese Karte auch gut für kleinere Gruppen geeignet.
Quelle: PC Games
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