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Geschrieben von: GeNiUs
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Kaum ein Spiel konnte 1998 Spieler und Kritiker gleichermaßen begeistern wie der 3D-Shooter Half-Life. Anderthalb Jahre nach der Veröffentlichung des Programms präsentierte Havas Interactive/Sierra mit Half-Life Opposing Force die langerwartete Fortsetzung als Add-On, für das der Besitz des Hauptprogramms zwingend erforderlich  ist. Die Story setzt prinzipiell zum selben Zeitpunkt ein wie bei Half-Life, mit dem kleinen, aber feinen Unterschied, dass der Spieler nun nicht mehr die Person des Physikers Gordon Freeman, sondern die Rolle eines Regierungssoldaten übernimmt. Dessen Auftrag lautet, Gordon Freeman zu eliminieren. Man stattet also der altbekannten Forschungsanstalt Black Mesa einen Besuch ab, in der aber gerade zu diesem Zeitpunkt ein hochgefährliches Experiment nicht ganz so abgelaufen ist, wie man es sich vielleicht gewünscht hätte und daher eine Vielzahl eher unangenehm dreinschauender Kreaturen den Spieler schon erwartet.
Am Gameplay hat sich also nicht allzu viel geändert, wieder geht es auf Monsterjagd und müssen kleinere Rätsel gelöst werden. Dafür gibt es nun insgesamt neun neue Waffen und eine Schar neuer Gegner, die wieder mal aufgrund ihrer imposanten Größe und vor allem ihrer Intelligenz beeindrucken können. Bekannt ist auch die Interaktion mit den eigenen, freundlich gesinnten Mitstreitern, die oftmals hilfreiche Tipps geben und sich als Begleitpersonal rekrutieren lassen.  Da es sich hier "nur" um ein Add-On handelt, basieren Grafik und Sound natürlich auf dem Hauptprogramm, was zur Folge hat, dass diese nun längst nicht mehr so aktuell und beeindruckend sind wie noch vor einem Jahr. Nichtsdestotrotz weiß die Präsentation immer noch zu gefallen, und zudem kommen so auch Spieler mit einer nicht ganz so aktuellen Hardwareausstattung in den Genuss dieses Spiels. Welches andere Actionspiel begnügt sich schon heute noch mit einem Pentium 133 und 24 MB RAM?
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