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In Half-Life beginnt das Spiel nicht mit einer Hauptfigur incl. Waffe in einem kleinen Raum, und hinter der ersten Tür findest Du auch noch keine Gegner. Stattdessen setzt Half Life auf eine Mischung aus 3D-Action mit einigen Adventure-Elementen. Am Anfang des Spiels steht der Spieler in einer Gondel und wird durch eine riesige unterirdische Forschungsstation zu seinem Arbeitsplatz gefahren. Aus dem Lautsprecher spricht eine weibliche Stimme, um Dich auf Deinen Arbeitstag vorzubereiten. Während der Fahrt siehst Du viele Räume, durch die Du Dich später kämpfen musst.
Nach einiger Zeit stoppt die Gondel, ein Wachmann bringt Dich durch einen Sicherheitstrakt zu Deinem Arbeitsplatz. Hier erfährst Du Deinen Namen, er lautet Gordon Freeman. Aber Du erfährst noch viel mehr: Scheinbar gab es einige Probleme bei diversen Experimenten, die in der Abteilung für anormale Stoffe durchgeführt wurden. Deine Mitarbeiter unterhalten sich ständig über die Vorkommnisse, auch Du kannst mit den Mitarbeitern reden. Im Laufe des Arbeitstags musst Du an einem Experiment mitarbeiten, bei dem es zu einer Katastrophe kommt: Durch eine Explosion öffnet sich ein Dimensionstor, durch welches Aliens in die Black-Mesa-Forschungsstation kommen. 
etzt gilt es, Dein Leben zu retten und unversehrt aus den Labors zu kommen. Daran hindern Dich nicht nur die Aliens, auch umstürzende Regalreihen, abstürzende Aufzüge und Laserwaffen, die nicht mehr richtig funktionieren, machen Dir das Leben nicht einfach. Half-Life ist ein sehr abwechslungsreiches Spiel, manchmal ist knallharte Action angesagt, ein anderes Mal musst Du Puzzles lösen, um weiterzukommen.
Während dem Spiel wird man häufig überrascht, so bricht beispielsweise der Boden ein, ein Alien beamt sich direkt vor den Spieler oder springt aus dem Lüftungsschacht direkt auf dessen Kopf.
Am Anfang des Spiels hat man es nur mit diversen Aliens zu tun, später kommt noch die US Army dazu. Die Gegner rennen nicht einfach auch den Spieler zu, sondern sind sehr intelligent. So laufen sie dem Spieler hinterher, wenn er Geräusche verursacht oder sprechen sich ab, um Dich in die Falle zu locken. Wenn es für die Gegner brenzlig wird, ziehen sie sich zurück und überdenken ihre Taktik. Manche Gegner verstecken sich auch in Schränken, Lüftungsschächten und hinter Getränkeautomaten, um Dich im passenden Augenblick anzugreifen.
Der Spieler, aber auch die Gegner sind sehr verwundbar, deshalb muß man häufig aus einer Deckung schießen. Dadurch - und weil man sich nicht "ausrechnen" kann,  ob die Lebenspunkte für die Gegneranzahl ausreichen - wird das Spiel viel spannender als frühere 3D-Actionspiele.
Die Grafik von Half Life basiert auf der Quake 2-Engine, allerdings wurde diese sehr stark verbessert. Die Grafik ist sehr abwechslungsreich, sehr häufig ändert sich die Umgebung. So kriecht man beispielsweise aus einem Forschungslabor durch einen dunklen Lüftungsschacht und kommt in eine große Betonhalle. Half Life benötigt keine 3D-Grafikkarte, da das Spiel über die Software-Beschleunigung recht gute Ergebnisse liefert. Trotzdem ist die Grafik mit 3D-Karte deutlich besser.
Half Life kann über ein Netzwerk oder über das Internet mit bis zu 32 Teilnehmern gespielt werden. Im Lieferumfang sind sechs gute Multiplayer-Karten enthalten, weitere Karten kann man mit dem Karteneditor erstellen oder aus dem Internet laden.
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